Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund

Aufgrund der im Unterricht erkannten defizitären Sprachleistungen der Kinder mit Migrationshintergrund wurde deutlich, dass eine intensive Sprachförderung nötig ist. Da es aber nicht genug Stunden für den Förderbereich gibt, kommen in diesen wenigen immer alle Kinder mit Unterstützungsbedarf zusammen, sodass keine gezielte Sprachförderung möglich ist. Auch fehlt die Ausbildung im Bereich Deutsch als Fremdsprache. Mit der angeworbenen Sprachhelferin haben wir eine qualifizierte Fachkraft.
Die Sprachhelferin ist Ungarin, sie konzipierte den Sprachunterricht inhaltlich, didaktisch und methodisch und führt ihn selber durch.

Das Projekt richtet sich an Grundschüler der GS Wollmatingen mit Migrationshintergrund und Kindergartenkinder des Kindergartens Urisberg im Alter zwischen 5 und 10 Jahren.

Aufgrund der Ergebnisse von Pisa steht unser Projekt im Mittelpunkt aktueller Bildungsdiskussionen zum Thema "Integration". Damit der Integrationsprozess gelingt, muss die Förderung so früh wie möglich breitgefächert ansetzen.

Die Messung des Erfolgs sehen wir als einen Prozess an. In diesem werden wir die allgemeinen schulischen Fortschritte der Schüler als auch ihre Integration in das schulische und außerschulische Leben beobachten. Einen wichtigen Hinweis auf die Wirkung unserer Maßnahmen wird zweifelsohne die Veränderung der sprachlichen Kompetenz der Schüler sein.

Unterstützt wird das Projekt durch die Integrationsbeauftragte der Stadt Konstanz und den Förderverein der Schule.

Artikel im Südkurier über das Projekt


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Grundschule Konstanz-Wollmatingen